Als Privatdozentin ist man das Dozieren, Vortragen, Präsentieren, Quatschen (wie manch ein Ketzer sagen würde) ja gewohnt. Dennoch macht es auch nach Jahrzehnten immer noch Spaß und tatsächlich kommt immer wieder Neues hinzu. Studenten „belehren“ sind wir ja lange gewohnt, dazu die vielen Fachkongresse, Kinder-Uni, populärwissenschaftliches hier und da und nicht zu vergessen unsere vielen Probenentnahmeseminare zum Thema „verletzte Tiere“.

Vorträge bei den mörderischen Schwestern aber gehören eindeutig zu den Höhepunkten. Angefangen hat dies vor zwei oder drei Jahre auf der Jahrestagung und mittlerweile sind wir schon das zweite Mal in Bremen aktiv bei der Fortbildung der dortigen mörderischen Schwester. Allein der Name ist so toll, dass manch einen forensische Expertin hier fast sicher ist, bald auch einen Krimi zu schreiben, um Mitglied bei den mörderischen Schwestern zu werden; „dem Netzwerk von Frauen, deren gemeinsames Ziel die Förderung der von Frauen geschriebenen, deutschsprachigen Kriminalliteratur ist.“

Spaß hat es gemacht und wir bedanken uns herzlich bei Gesa Schwarze und Mirjam Phillips, dass sie wieder an uns gedacht haben und wir dann auch noch über den „besonderen Saft, über das Blutin der Forensik“ reden durften. Und vielen Dank auch an das Publikum, das nicht einfach herumsitzen und konsumieren durfte. Nein, alle wurden eingespannt und mussten Fragen beantworten, Rückschlüsse ziehen und mit ermitteln.

Das war hoffentlich nicht das letzte Mal.

Euer begeistertes ForGen-Team

Vortrag in Bremen
Vortrag in Bremen
Vortrag in Bremen