Und wieder ist nicht nur ein Jahr fast vergangen; auch das Semester an der Fachhochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin ist fast wieder vorbei und die ersten (je 30 Studierende) von insgesamt 12 Gruppen hatten schon ihre letzte Lehreinheit im Fach Rechtsmedizin. 24 Stunden Unterricht bekommen die Studierenden von uns (die Kripos sogar fast das Doppelte), zusätzlich gibt es noch ein paar andere Vertiefungen, Leichenschau und für die Kripos auch eine Obduktion zu sehen. Solch einen ausführlichen Unterricht gibt es für Polizeianwärter (innen) nirgends. Und das Beste: den meisten Unterricht haben sie von uns. Angefangen von allgemeinen Infos und viel Gesetzen zur Rechtsmedizin inklusive sicheren Todeszeichen, Durchführung von und Fakten zur Leichenschau, zu Fremd- und Selbstbeibringung, scharfer und stumpfer Gewalt, Kindesmisshandlung, thermischer Gewalt, forensischer Anthropologie, Lebensalterschätzung, natürlicher Tod versus nicht natürlicher Tod, forensischer Spurenkunde und Genetik, Exhumierung und vieles mehr. Das ist so unfassbar interessant und macht wahnsinnig viel Spaß. Und die letzte Veranstaltung ist grundsätzlich ein kompletter Fall mit anschließendem praktischen Teil, in dem die Studierenden eigene Spurenträger bekommen und herausfinden müssen, ob sich an diesen Blutspuren befinden und wenn ja, ob es sich um menschliches oder tierisches Blut handelt. Da dürfen dann traditionell immer unsere aktuellen ForGen-Studierenden mit und so macht das ganze noch mehr Spaß (der Dozentin auf jeden Fall). Und Lea und Julia hatten sicherlich auch einen schönen, wenn auch anstrengenden Tag. Ist ja heutzutage nicht so einfach, von Hamburg nach Berlin zu kommen..

Studenten in Berlin
HWR in Berlin