Wir geben es zu: Wir sind stolz! Am Wochenende erschient im Hamburger Abendblatt ein Artikel über einen sehr spannenden (und traurigen) sogenannten cold case und vorne sind doch glatt wir zwei ForGen-Sachverständige zu sehen. Was eine Überraschung. Wir hatten glatt vergessen, dass wir vor einigen Wochen zu diesem Fall interviewt worden sind. Lange und sehr hart hatten wir an ihm gearbeitet und viel mit der Lübecker Kripo zusammengearbeitet. Aber leider konnten wir es damals nicht lösen. So ist es aber nun einmal. Der Fall danach klappt; dieser leider nicht. Das ist natürlich mehr als schade und für die Betroffenen (ganz vorne die Familie) immer furchtbar und deshalb sind wir ja so motiviert und deshalb macht dieser Job auch so viel Spaß – man weiß, warum man etwas tut. Die Enttäuschung gehört dazu. Es kann nicht alles klappen und man muss lernen, das auszuklammern und weiterzumachen, weil einen der nächste Fall braucht. Und weil jammern oder traurig sein unproduktiv ist und nicht hilft.
Wer also ein Abo hat für das Hamburger Abendblatt oder bei wem es vielleicht sogar in Papierform zuhause liegt: Guckt einmal rein und seht, was zu Forensiker-Leben dazu gehört. Und unter uns: Besser wäre es gewesen, wenn wir den Artikel VOR der Veröffentlichung noch zum Korrekturlesen bekommen hätten. So falsch sind wir fachlich selten zitiert worden…
Euer ForGen-Team

