Auch hier wieder eine dieser vielen Weisheiten des Haustierlebens: „Der Hund sucht sich seine Menschen!“
Und auch diese Geschichte beginnt mit einem Verlust. Im Alter von 16 Jahren starb Leni, die Jack Russel und Seelenhündin der Familie. Diese war völlig schockiert, überrascht und fix und fertig. Aber einmal unter uns: Ist es nicht einfach wunderbar, dass man einen solch tollen und die Familie komplettierenden Hund so viele Jahre haben darf? Dass man so viel Zeit mit diesem Vierbeiner verbringen kann und nun so viele wunderschöne Erinnerungen haben kann?
Aber natürlich fällt einem so etwa meist erst später auf und so war die Trauer einfach immens groß. Glücklicherweise aber war der Mann der Familie der Meinung, ohne Hund geht es einfach nicht und er zeigte Fotos anderer Hunde und glücklicherweise war Pepper (damals noch Pepe) nicht weit entfernt auf einer Pflegestelle. Und da zeigte sich dann ein völlig auf- und überdrehter Jungspund, ähm Junghund mit wenig Respekt und Rücksichtnahme anderen gegenüber. Plötzlich aber und völlig unvermittelt ging er zur Frau der Familie (die noch so gar nicht bereit war, Leni los- und sich auf einen neuen Hund einzulassen). Er legte sich ruhig neben sie, der Kopf wurde schwer und seufzend auf ihren Schoß abgelegt…tja und da war es wohl klar: Pepe musste der neue Familienhund werden.
Und da ist er nun. Ein wahrer Schatz, sehr gechillt und mit einem immensen Kuschelbedürfnis ausgestattet. Draußen ist er dann hoch konzentriert, liebt einfach alles zu entdecken und hat seine Nase konstant am Boden – man könnte ja was verpassen. Zweimal die Woche übt er beim Mantrailing und liebt es heiß und innig.
Schnell wurde er auf Pepper umgetauft und das passt einfach herrlich zu diesem noch Teenager mit soviel Glitzerknete im Kopf.



