Je älter man wird, desto häufiger kommen diese Gedanken oder diese Tendenz zu diesen Gedanken oder die klitzekleinen Momente, in denen man tatsächlich daran glaubt, dass es keine Zufälle gibt und das Karma zuschlägt.

Wie soll man sonst Fritzis Geschichte beschreiben? Der Seelenhund eines Menschen stirbt und natürlich ist die Trauer riesig; der Verlust schmerzt an jeder Ecke und jeder Sekunde und man denkt, diesem Schmerz kann man nur entfliehen, indem man sich abschottet, vor sich hin trauert und leidet und auf gar keinen Fall für eine riesig lange Zeit an einen neuen Hund auch nur denkt.

Soweit die Theorie.

Wir alle aber wissen, social media können „teuflisch“ sein und so wollte es das Karma, dass immer wieder derselbe Tierschutzverein aufploppte und immer wieder diesen kleinen, struwweligen, schwarzen Hund zeigte, den offensichtlich niemand wollte. Und zack landete die Lütte direkt im Herzen ihres Menschen. Und dieser hatte ratzfatz eine aufgeweckte, neugierige, gelehrige, verschmuste und für so einen „Floh“ ganz schön verfressene neue pelzige Gefährtin. Hin und wieder ist sie noch etwas unsicher, aber jeden Tag erschließt sie sich ihr neues Leben ein weiteres Stückchen  und dabei nimmt sie ihren Zweibeiner mit.

Wenn das nicht einfach schön ist. Zwei, die offensichtlich zusammengehören, haben sich gefunden. Oder „sie wurden gefunden“. Man weiß es nicht

Euer ForGen-Team

Hund Fritzi
Hund Fritzi
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