ForGen trifft Juri

ForGen trifft Juri

Heute haben wir den nicht mehr ganz so kleinen Juri für euch, der seit Oktober letzten Jahres das Leben seiner Menschenfamilie komplett umgestellt und aufgemischt hat. Jetzt ist er im „besten Flegelalter“ und testet seine Grenzen aus. Passt gar nicht so schlecht zum Sohn der Familie, der mit seinen 14 auch vollends in die Pubertät gerutscht ist. Vielleicht passen die beiden daher so gut zusammen und lieben z.B. ewig langes Schmusen und Kuscheln. Brüder im Geiste sozusagen?

Anfangs war er sehr ängstlich und verschüchtert, aber das ist ja oft da Problem mit Hunden aus dem Tierheim, wo man wenig über die Vergangenheit weiß. Juri wurde im Alter von etwa drei Monaten zusammen mit seinen Wurfgeschwistern gefunden und von einem privaten Tierheim aufgepäppelt. Wer weiß, welche Erfahrungen die kleinen vorher mit Menschen gemacht haben. Aber seine Familie war ruhig und geduldig und hat sich viel mit ihm erarbeitet. Seit Juri bei ihnen einzog hat sich in der Größe nahezu verdoppelt und im Gewicht fast verdreifacht und sein Kuschelbedürfnis verzigfacht.

Dazu kommen so seltsame Fähigkeiten bzw. Fragen für Tierbesitzer im Alltag: Wie kann ein einzelner Hund (gerne auch eine Katze, oh ja Katzen sind Meister darin) in einem Haus oder einer Wohnung an   mindestens 10 Stellen gleichzeitig und natürlich immer im Weg liegen und dabei jedes Mal tief schlafend aussehen??? Juri hat das gemeistert und nennt mindestens 108 verschiedene Stellen „seine bevorzugten Ruhezonen“. Mit seinen Menschen liebt er mittlerweile ausgiebige Spaziergänge, während derer er akribisch auf die Zweibeiner aufpasst; Schnee ist dabei ganz besonders klasse und wird nur noch getoppt von allem Fressbaren. Zugegeben, für Leckerchen vergisst er komplett seinen Stolz und macht nahezu alles. Was er nicht mag? Fremde Menschen jetzt nicht so sehr und schon gar nicht, wenn Sie einfach in sein Territorium eindringen (oder Juri meint, sie wollten das). Da pflegt er den Klassiker: Postboten!!! Die gehören sowas von verbellt und verjagt.

Und altersgemäß wird mit ihm weiterhin fleißig geübt und trainiert und was für ein schöneres Ende für eine Geschichte könnte es geben, als wenn die Menschen über ihr vierbeiniges Familienmitglied sagen: „Wir lieben ihn sehr und geben ihn auch nie wieder her“.

Euer begeistertes ForGen-Team

HUnd Juri
HUnd Juri
HUnd Juri
HUnd Juri
HUnd Juri