Für zwei Wochen haben wir einen Kurzzeitpraktikanten aus Bad Segeberg: Milan. Er wird bei uns von den „Großen“ mitgenommen, bekommt viel erklärt, muss und darf viel zuschauen, wird einige leichte Büroarbeiten machen müssen und auch im Labor dabei sein. Dort darf er natürlich nicht an die echten Fälle heran, aber wir versuchen immer, die Praktikanten auch etwas machen zu lassen und wenn es nur darum geht, das ordentliche Pipettieren mit Mikroliterpipetten zu üben.
Milan durfte helfen, Positivkontrollen bzw. Testproben für unsere Speziesanalysen aufzuarbeiten. Wenn es darum geht, völlig unbekannte biologische Spuren zu bestimmen, muss man sicher sein, dass man dies auch tatsächlich kann und alle Methoden auch aus seltsamsten Proben funktionieren. Und so gehen wir ständig mit wachen Augen durch die Gegend und sammeln mal hier, mal da ein, was man so findet und was einmal zum Blindtesten eingesetzt werden könnte: Federn, Haarbüschel, Abstriche von einem überfahrenen Tier oder aber mumifizierte Tiere und Tierteile, die wir oder Bekannte, Freunde, Familienmitglieder so finden.
Nächste Woche erfahren wir dann, ob der neue, optimierte Test das richtige Ergebnis liefert, und Milan kann sich freuen, dass er bei wirklich wichtigen Dingen mitmacht.
Euer ForGen-Team


