Hunde sterben und leider gefühlt immer viel zu früh. Jeder, der Haustiere hatte, kennt dieses unfassbar tiefe Gefühl der lähmenden Trauer. Auf einmal ist das geliebte Tier nicht mehr da und man ist absolut davon überzeugt, nie wieder ein anderes haben zu wollen. Nie würden wir unseren geliebten Schatz mit einem neuen Vierbeiner (oder Federtier oder oder) ersetzen können oder wollen. Zumindest denken wir das meist. Dazu kommt der unglaubliche Schmerz, jetzt allein zu sein und einfach alles zu vermissen, was man mit dem Tier erlebt hat.
Diesmal waren wir ganz eng dabei. Enzo! Dieser wunderschöne Kuschelbär, den wir 2024 analysieren und auch vorstellen durften. Seine Menschen und auch uns hat er verzaubert, hatten wir doch das Glück, ihn persönlich kennen zu lernen. Ja, und jetzt lebt er nicht mehr – lange hatte seine Familie gehofft und Enzo hat tapfer gekämpft, aber Krebs ist einfach nicht fair und so musste man ihn schließlich gehen lassen. Viel zu kurz war er der Mittelpunkt seiner Familie. Wir bei ForGen haben es uns allerdings zur Aufgabe gemacht, so oft wie möglich auch das Positive zu sehen. In unserem Job passieren viel zu viele furchtbare Dinge und man muss einfach alles, aber auch wirklich alles finden, was etwas Positives bietet. Enzo z.B. war im Tierheim gelandet, weil sein Vorbesitzer verstorben war. Der Hund litt elendig und war ein riesiges, aber ängstliches Bündel Fell, als er von seiner neuen Familie adoptiert wurde. Bald darauf war er dann Enzo, der Sonnenschein mit Dickkopf und die Zeit mag zu kurz gewesen sein, aber sie war wunderschön. Und Krebs hätte er auch im Tierheim oder wo auch immer bekommen. Für Enzo heißt es: er hat das Beste aus seiner Zeit herausgeholt und konnte diese in vollen Zügen genießen. Seine Menschen leiden, das ist klar. Auch klar und wunderbar zugleich ist, dass seine Menschen nun einen neuen Hund haben. Gerettet aus dem Tierschutz ist Enya eingezogen. Und natürlich wird diese Enzo nicht verdrängen. Er wird immer in Erinnerung bleiben. Enya aber wird wieder eine Lücke füllen. Da sind wir uns sicher, haben wir doch schon einiges von ihr sehen dürfen. Und natürlich werden wir Enya auch untersuchen und dann hier vorstellen. Aber das ist eine andere Geschichte….
Euer ForGen-Team



